Dezentrale, souveräne Recheninfrastruktur

Rechenleistung nach Maß.

MicroScalers bringt modulare KI- und digitale Infrastruktur dorthin, wo Resilienz zählt — und verbindet regionale Rechenzentren mit Krankenhäusern, öffentlichen Diensten, Industrie und zukunftsfähigen Standorten.

Resilienzzentren Krankenhäuser & kritische Dienste Zukunftsfähige Standorte
Referenzdesigns verbinden regionale Knotenpunkte, darunter Konfigurationen von 1–5 MW, mit kleineren Mikroknoten in der Nähe realer Nachfrage, begrenzter Netzkapazitäten und kritischer regionaler Dienste.
Das Konzept

Eine neue Infrastrukturebene zwischen Enterprise Edge und Hyperscale-Cloud.

Ein MicroScaler ist eine kompakte, modulare Rechenanlage, die in das lokale Infrastruktursystem eingebettet ist. Mehrere Knoten können als föderiertes Netzwerk arbeiten. So entsteht regionale Rechenkapazität, die sich schrittweise erweitern und an lokale Bedingungen für Strom, Wasser, Wärme, Flächen und Konnektivität anpassen lässt.

Arbeitsdefinition
MicroScaler = ein einzelner dezentraler Rechenknoten.
MicroScalers = das Netzwerk und die Infrastrukturkategorie.
01 — DEZENTRAL

Regional konzipiert

Kapazitäten können näher an Nachfrage, kritischer Infrastruktur, Industrie, Forschungseinrichtungen und Gemeinden entstehen, statt alle Workloads auf wenige sehr große Standorte zu konzentrieren.

02 — SOUVERÄN

Kontrolle durch Portabilität

Datenstandort, Workload-Platzierung, operative Kontrolle und technologische Ausstiegsmöglichkeiten werden zu bewussten Planungsentscheidungen. Portabilität ist fest in der Architektur verankert und keine spätere Migrationsaufgabe.

03 — PRODUKTIV

Für lokalen Mehrwert gestaltet

Strom, Speicher, Kühlung, Abwärme, Wasser und Netzdienstleistungen werden gemeinsam geplant. Dadurch kann der Rechenknoten zum übergeordneten Energie- und Infrastruktursystem beitragen.

Integrierte Infrastruktur

Wasser. Strom. Daten. Und ihre Wechselwirkungen.

Digitale Kapazität entwickelt sich neben Wasser und Strom zur dritten wesentlichen Infrastrukturebene. MicroScalers betrachtet physische und digitale Ströme als gemeinsame Planungsaufgabe, damit Standortwahl und Betrieb Resilienz, Ressourceneffizienz und lokalen Nutzen zugleich optimieren können.

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RechenleistungKI, HPC, Cloud und regionale Workloads
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Stromerneuerbare Energien, Netzversorgung und Microgrids
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SpeicherBatterien und Flexibilitätsdienste
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KühlungFlüssigkeitskühlung, geschlossene Kreisläufe und wasserarme Systeme
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WasserWasserhaushalt und Resilienz am Standort
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Wärmesinnvolle Nachnutzung bei entsprechendem Bedarf
Resilienz

Ein Netzwerk hat andere Ausfallmuster als ein einzelner Riesenstandort.

Föderierte regionale Knoten können Betriebskontinuität, geografische Redundanz und stufenweisen Kapazitätsausbau unterstützen. Ziel ist eine resiliente Versorgung im gesamten Netzwerk, gestützt durch lokale Energie, Speicher und mehrere Verbindungswege.

KontinuitätWorkloads lassen sich auf mehrere Knoten und Standorte verteilen.
ModularitätKapazitäten können in kleineren Schritten mit der Nachfrage wachsen.
Lokale EnergieSpeicher und erneuerbare Erzeugung können die Widerstandsfähigkeit von Standorten und Stromnetzen stärken.
Souveränität

Operative Souveränität bedeutet mehr als Datenresidenz.

Die Architektur kann europäische Daten- und Modellgovernance mit praktischer Kontrolle über Rechenleistung, Orchestrierung, Standort und Migration verbinden. Bestehende Beschleuniger-Ökosysteme bleiben nutzbar, während alternative Backends und Ausstiegsoptionen vorbereitet werden.

DatenKontrolle darüber, wo sensible Informationen gespeichert und verarbeitet werden.
RechenleistungRegionale Kapazitäten für öffentliche, industrielle und strategische Workloads.
PortabilitätWorkloads und Modelle für den Wechsel zwischen Infrastrukturebenen.
Einsatzfelder von MicroScalers

Recheninfrastruktur, abgestimmt auf reale Orte.

Das Modell eignet sich dort, wo digitale Nachfrage auf Energieengpässe, Resilienzbedarf, sensible Workloads, Abwärmenutzung, industrielle Infrastruktur oder lokale Entwicklungsziele trifft.

KI

Regionale KI & souveräne Cloud

Lokale Inferenz, Modellbereitstellung, wissenschaftliches Rechnen und sensible Workloads mit klarer rechtlicher und operativer Kontrolle.

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Industrie, Häfen & Konversionsflächen

Rechenleistung integriert mit industriellen Energiesystemen, Speichern, Kreislaufwirtschaft, Wärmebedarf, Logistik und Standortentwicklung.

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Kritische & öffentliche Infrastruktur

Krankenhäuser, Versorger, öffentliche Dienste und regionale Systeme profitieren von Kontinuität, Nähe und resilienter lokaler Kapazität.

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Campusstandorte & Innovationsquartiere

Universitäten, Forschungsparks und gemischt genutzte Quartiere verbinden Rechenbedarf mit Energieflexibilität und Abwärmenutzung.

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Agrar-Energie-Cluster

Kleinere Knoten können gemeinsam mit Landwirtschaft und kontrollierten Anbausystemen entwickelt werden, wenn Wärme, Strom, Flächen, Wasser und Erlösströme zusammenpassen.

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Resiliente regionale Netzwerke

Mehrere standardisierte Standorte können über Städte, Regionen und Länder hinweg eine föderierte Infrastrukturebene bilden.

Standortdaten

Von der Rechenzentrumsplanung zu digitalen Zwillingen der Infrastruktur.

Die Standortwahl kann Satelliten- und Gebäudedaten mit Strom, Wasser, Konnektivität, Klimaexposition, Wärmebedarf, Flächenrestriktionen und ökologischen Indikatoren verbinden. Dieselbe Datenebene unterstützt die fortlaufende Messung von Leistung und Resilienz.

STANDORT

Den Ort verstehen

Gebäude, Dächer, Flächen, Energie, Konnektivität, Wasserbedingungen, physische Klimarisiken und potenzielle Wärmeabnehmer bewerten.

SatellitWetterStromnetzWasser
MODELL

Das System entwerfen

Rechenbedarf mit Erzeugung, Speichern, Kühlung, Wasserrestriktionen, Wärmerückgewinnung, Resilienz und lokaler Infrastruktur abstimmen.

RechenleistungBESSKühlungWärme
MESSEN

Wirkungen erfassen

Betriebsdaten mit Energie-, CO₂-, Wasser-, Resilienz-, Immobilien- und Umweltindikatoren für eine transparente Berichterstattung verbinden.

MRVResilienzlokaler Mehrwert
Ziel ist produktive digitale Infrastruktur: Rechenkapazität, die umliegende Energie-, Wasser- und Wirtschaftssysteme stärkt und dauerhafte regionale Kompetenzen schafft.
Entwicklungsprinzipien

Die Systemqualität zeichnet einen MicroScaler aus.

Ressourcenschonend

Planung nach lokalen Netzbedingungen, erneuerbarer Energieversorgung, Wasserstress, Kühlbedarf und Klimaresilienz.

Gemeinwohlorientiert

Konkreten lokalen Nutzen durch Wärme, Arbeitsplätze, Infrastrukturdienste, Bildung, Forschung und regional relevante Anwendungen schaffen.

Technologisch portabel

Modulare Hardware- und Softwareebenen einsetzen, die operative Wahlmöglichkeiten erhalten und langfristige Abhängigkeiten von einzelnen Technologieplattformen verringern.

Messbar

Energie, Wasser, CO₂, Resilienz und lokale Wirkungen mithilfe prüfbarer Daten und eindeutiger Leistungskennzahlen erfassen.

Replizierbar

Wiederholbare Komponenten standardisieren und jeden Standort an seine physischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Bedingungen anpassen.

Finanzierbar

Vertraglich gesicherte Rechennachfrage mit Infrastrukturerlösen, etwa aus Energieflexibilität, Wärme und Resilienz, kombinieren, soweit wirtschaftlich tragfähig.

In Entwicklung

Wir entwickeln die Referenzarchitektur und erste Demonstratoren.

MicroScalers ist ein entstehendes Infrastrukturkonzept. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf Referenzarchitekturen, Forschungskooperationen, Standortbewertungen, Demonstratoren und Finanzierungsmodellen für europäische Einsatzregionen. Forschungsteams, Fallstudien und Projektneuigkeiten werden mit der Weiterentwicklung des Vorhabens ergänzt.